Fräulein Glücklich

Begleitung bei ADHS bei Erwachsenen in der Praxis Fräulein Glücklich in Mönchengladbach

ADHS bei Erwachsenen in Mönchengladbach Wenn im Kopf einfach keine Ruhe einkehrt.


Du vermutest ADHS oder hast bereits eine Diagnose? Entdecke neue Perspektiven auf dich selbst und Möglichkeiten, deinen Alltag so zu gestalten, dass er besser zu dir passt.

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Ein Gedanke jagt den nächsten

Du möchtest einen Film anschauen. Aber nach zehn Minuten stehst du wieder auf. Holst etwas, räumst etwas weg, schaust aufs Handy. Einfach nur sitzen bleiben? Gar nicht so leicht.

In deinem Kopf ist ständig etwas los. Ein Gedanke jagt den nächsten. Du fängst Dinge an, lässt dich ablenken und fragst dich abends, warum du schon wieder nicht alles geschafft hast.

Manchmal ist dir alles zu viel. Geräusche, Gespräche, Termine, Erwartungen. Du bist schnell gereizt, fühlst dich überfordert und möchtest einfach nur deine Ruhe.

Und dann kommt dieser Gedanke:

„Warum bin ich eigentlich so?“

Du hast bereits eine ADHS-Diagnose. Oder du fragst dich schon länger, ob ADHS eine Erklärung für manches sein könnte, das dich seit Jahren begleitet.

Du musst nicht erst ein anderer Mensch werden. Du darfst anfangen, dich selbst besser zu verstehen.

Was ADHS wirklich bedeutet

ADHS bei Erwachsenen – viel mehr als nur Zappeligkeit

Bei ADHS denken viele Menschen noch immer an das klassische Bild eines Kindes, das nicht still sitzen kann. Doch ADHS kann im Erwachsenenalter ganz anders aussehen.

Nicht jeder Mensch mit ADHS ist sichtbar hyperaktiv. Manchmal findet die größte Unruhe im Kopf statt.

Gedanken springen von einem Thema zum nächsten. Konzentration fällt schwer. Dinge werden angefangen, aber nicht beendet. Alltägliche Aufgaben kosten unglaublich viel Kraft.

Dazu kommen Vergesslichkeit, Aufschieben, impulsive Reaktionen, schnelle Überforderung oder Schwierigkeiten mit der Organisation des Alltags.

Und manchmal ist es genau das Gegenteil von dem, was andere erwarten: Nach außen wirkt ein Mensch ruhig, organisiert und leistungsfähig.

Wie viel Anstrengung dahintersteckt, sieht niemand.
Frauen und Männer

ADHS hat viele Gesichter

ADHS zeigt sich nicht bei jedem Menschen gleich.

Während bei Mädchen und Frauen häufiger Unaufmerksamkeit, innere Unruhe oder weniger auffällige Schwierigkeiten im Vordergrund stehen, fallen Jungen mit ausgeprägter Hyperaktivität oder Impulsivität oft schon früh auf.

Dann heißt es schnell: „Der ist eben wild.“ „Der kann sich nicht benehmen.“ Oder: „Der ist einfach ein kleiner Rebell.“ Doch hinter solchen Verhaltensweisen kann mehr stecken.

Andere Kinder fallen dagegen kaum auf. Sie sind verträumt, still, angepasst oder haben gelernt, ihre Schwierigkeiten zu verbergen.

Und genau deshalb kann ADHS bei Frauen und Männern bis ins Erwachsenenalter unerkannt bleiben.

Viele haben über Jahre versucht, ihre Schwierigkeiten auszugleichen. Sich besonders anzustrengen. Sich zusammenzureißen. Irgendwie zu funktionieren.

Nach außen scheint alles in Ordnung. Doch innerlich kostet dieses ständige Funktionieren unglaublich viel Kraft. Ängste, Erschöpfung, depressive Verstimmungen oder Selbstzweifel können hinzukommen.

Und irgendwann steht diese Frage im Raum:

„Könnte es sein, dass ich ADHS habe?“
Masking

Wenn niemand sieht, wie anstrengend dein Alltag wirklich ist

Du gehst zur Arbeit, erledigst deine Aufgaben, kümmerst dich um andere und versuchst, alles im Griff zu behalten. Nach außen sieht es aus, als würdest du wunderbar funktionieren.

Aber was niemand sieht: Wie viel Kraft dich das kostet.

Dieses ständige Verbergen und Anpassen hat einen Namen: Masking.

Du versuchst, deine Schwierigkeiten zu verbergen. Du kontrollierst dich, bereitest dich übermäßig vor, überspielst deine Unruhe oder zwingst dich, Dinge durchzuhalten, obwohl du längst an deiner Grenze bist.

Bloß nicht auffallen. Bloß keine Fehler machen. Bloß nicht wieder zu viel sein. Und irgendwann bist du einfach nur noch erschöpft.

Dazu kommt die Reizüberflutung. Gespräche, Geräusche, Erwartungen, Termine. Alles prasselt gleichzeitig auf dich ein. Du reagierst gereizt, ziehst dich zurück oder brauchst plötzlich absolute Ruhe.

Auch Beziehungen können darunter leiden. Du vergisst etwas, unterbrichst dein Gegenüber, reagierst impulsiv oder fühlst dich schneller verletzt, als du möchtest. Und hinterher kommen die Selbstvorwürfe.

Das Anstrengendste ist manchmal nicht das ADHS selbst. Sondern der jahrelange Versuch, bloß nicht aufzufallen und irgendwie mitzuhalten.
Ein neuer Blickwinkel

Eine Erkenntnis, die bittersüß sein kann.

Manchmal verändert ein neuer Blickwinkel unglaublich viel. Plötzlich ergeben Dinge einen Sinn, die man jahrelang nicht verstanden hat. Warum manches so viel Kraft kostet. Warum der Kopf einfach keine Ruhe gibt. Warum man immer wieder an die eigenen Grenzen kommt.

Das Bittere

Die Erkenntnis, wie viele Jahre man damit verbracht hat, sich selbst Vorwürfe zu machen. Sich anzutreiben. Sich mit anderen zu vergleichen. Immer wieder zu denken: „Reiß dich doch einfach zusammen!“

Und wie oft man dabei die eigenen Grenzen übergangen hat.

Und das Süße?

Du bist immer noch derselbe Mensch. Aber du beginnst, dich mit anderen Augen zu sehen. Du wirst verständnisvoller mit dir selbst. Du nimmst dich an, statt ständig gegen dich anzukämpfen.

Und plötzlich kannst du mitten im Alltag sagen: „Stopp. Ich brauche jetzt fünf Minuten Pause.“ Einfach so. Ohne schlechtes Gewissen. Ohne Selbstvorwürfe.

Du musst nicht mehr alles schaffen, nur weil andere es schaffen. Und vor allem: Du musst dich nicht mehr dafür rechtfertigen, dass du Grenzen hast.

Was für eine Befreiung! Denn du bist nicht plötzlich ein anderer Mensch geworden.

Du hast angefangen, auf deiner eigenen Seite zu stehen.

Und dafür brauchst du nicht erst eine Diagnose. Du musst nicht erst anders werden, um liebevoll mit dir selbst umgehen zu dürfen.

Zwei Wege

Und wie geht es jetzt weiter?

Du vermutest, dass du ADHS haben könntest?

Du erkennst dich in vielem wieder. Dein Kopf steht selten still, du verzettelst dich, bist schnell überfordert oder hast schon dein ganzes Leben das Gefühl, für alltägliche Dinge mehr Kraft aufbringen zu müssen als andere.

In meiner Praxis schauen wir uns genau an, was dich belastet. Welche Schwierigkeiten dich schon lange begleiten, welche Gedanken und Verhaltensmuster dahinterstecken und was du im Alltag verändern möchtest.

Wir arbeiten direkt an diesen Schwierigkeiten und entwickeln gemeinsam Strategien, die zu dir und deinem Leben passen.

Denn deine Schwierigkeiten sind real. Ganz unabhängig davon, ob du bereits eine Diagnose hast.

Und wenn du eine fachärztliche ADHS-Diagnostik anstrebst, unterstütze ich dich auch auf diesem Weg.

Du hast bereits eine ADHS-Diagnose?

Endlich gibt es eine Erklärung für vieles, was du jahrelang nicht verstanden hast. Die Erleichterung ist groß. Gleichzeitig können Traurigkeit und Wut aufkommen, wenn du daran denkst, wie lange du dich selbst unter Druck gesetzt hast.

Doch eine Diagnose allein verändert deinen Alltag noch nicht.

Du schiebst Aufgaben auf, verzettelst dich, verlierst den Faden oder fühlst dich von alltäglichen Anforderungen überrollt. Du reagierst schneller gereizt, als du möchtest. In Beziehungen entstehen Missverständnisse. Im Beruf kosten dich Konzentration und Organisation enorm viel Kraft.

Und immer wieder machst du dir selbst Vorwürfe.

Genau hier setzen wir an.

Unsere Arbeit

Nicht nur verstehen. Sondern etwas verändern.

Ob du bereits eine ADHS-Diagnose hast oder dich gerade erst mit diesem Gedanken beschäftigst: In meiner Praxis arbeiten wir an den Schwierigkeiten, die dich im Alltag belasten.

Mit kognitivem Verhaltenstraining und praktischen Übungen entwickeln wir gemeinsam Strategien, die wirklich zu dir passen.

Wir arbeiten daran, Aufgaben besser zu strukturieren, mit innerer Unruhe umzugehen, Überforderung früher zu erkennen und rechtzeitig Pausen einzulegen.

Auch starke Gefühle, impulsive Reaktionen, Schwierigkeiten in Beziehungen, Selbstzweifel und der ständige Druck, funktionieren zu müssen, haben dabei ihren Platz.

Wir schauen, welche alten Gedanken und Verhaltensmuster dich immer wieder ausbremsen und was du konkret verändern kannst.

Denn es geht nicht darum, dich in ein starres System zu pressen.

Es geht darum, herauszufinden, was für dich funktioniert.

Damit dein Alltag leichter wird. Damit du deine eigenen Grenzen ernst nehmen kannst. Und damit du aufhörst, ständig gegen dich selbst zu kämpfen.

Nicht, damit du endlich so wirst wie alle anderen. Sondern damit du deinen eigenen Weg gehen kannst.

Du bekommst bei mir keine Lösung von der Stange. Wir schauen gemeinsam hin, probieren aus und finden heraus, welche Veränderungen dir tatsächlich helfen. Mit Fachwissen, Erfahrung und konkreten Übungen für deinen Alltag.

Du musst nicht perfekt funktionieren. Du darfst anfangen, gut mit dir selbst umzugehen.

Verstehen ist wichtig. Machen verändert.

Der erste Schritt ist ganz einfach.

Kostenloses Kennenlerngespräch – ca. 15 bis 20 Minuten

Du erzählst mir kurz, was dich beschäftigt. Wir lernen uns kennen und schauen gemeinsam, ob meine Begleitung das Richtige für dich ist.

Kostenloses Kennenlerngespräch vereinbaren

Fräulein Glücklich … weil es auch anders geht.

Gesund. Lebendig. Mitten im Leben.

Praxis für psychologische Beratung, ADHS-Begleitung bei Erwachsenen, Adipositas-Begleitung und Longevity in Mönchengladbach und Umgebung.

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